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日志


    8月30日

    Nach der Attacke auf einen ARGE-Mitarbeiter

    P1010006 Kunst von und für Hartz4ler

    Warum sind Menschen Hartz4ler? ( Unterschriften Aktion)

    Weil sie faul und arbeitsscheu sind? Nein, last euch das nicht einreden, denn die Meisten, jetzt Bedürftigen haben ein leben lang, so zwischen 15 -40 Jahre gearbeitet, Familie gehabt und Kinder großgezogen!
    und sind in die Lage gekommen durch widrige Umstände, (Summe der Ereignisse) wie Krankheit, Job-, Kündigungen, Krisen im persönlichen Umfeld. Also nicht faul sondern Lebensschule erfahren!
    Wer erst einmal in die Situation kam Hartz 4 zu beantragen, wird so in die Knie gezwungen das es oft unmöglich ist, ohne Hilfe wieder selbstständig auf die Füße zu kommen.

    Als Hartz 4 Empfänger hast du keine echte Change mehr und das ist anders zu dem Sozialhilfeempfänger aus verflossener Zeit!

    Wer fühlt sich noch schlecht betreut? Als Bittsteller abgestempelt?

    Schreiben sie an rikes@gmx.net

    IHRE persönliche Erfahrung mit den ARGEN in Deutschland.
    Wir machen eine Unterschriftenaktion, beteiligen sie sich daran, denn es muss sich was ändern, wir begehren auf!
    Wir möchten fachlich kompetent und ethisch korrekt beraten werden.

    www.rikes-leihohr.deMenschlein hilft Menschlein ( Unterschriften Aktion)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Ziegler

    http://www.ehrenamt-ab.de/index.html / Ehrenämter muss ich mir als Mensch erst einmal leisten können! / kann ich das als Hartz4 ler?

    http://www.globalsozial.de/

    S18ARGE Unterschriftenaktion wer macht mit! PC Fon & Fax: 0180 50 60 33 929 668

    Nach der Attacke auf einen ARGE-Arbeitsvermittler SIE wirft der ARGE Unfähigkeit vor!

    Von DANIELA BURGGRAF

    reporter@prima-sonntag.de

    Stockstadt. Nach der Attacke eines Hartz 4-Empfängers gegen einen Mitarbeiter der ARGE Miltenberg vor einer Woche kochten die Wogen hoch. Überraschend viele ARGE-„Kunden“ äußerten Verständnis für den Ausraster von Miltenberg. In unserer Redaktion meldete sich auch Ulrike Hölscher aus Stockstadt. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen die ARGE in Aschaffenburg. Die arbeitslose Erzieherin fühlt sich von der Behörde allein gelassen und als Bittstellerin abgetan. Die ARGE Aschaffenburg weißt die Vorwürfe von sich und rechtfertigt ihre Arbeitsweise.

    „Gewalt ist niemals eine Lösung, aber ich kann die Wut und Verzweiflung mancher Arbeitsloser nachvollziehen“, erklärt Ulrike Hölscher. Entschuldigen will sie den Vorfall in Miltenberg keineswegs, bei dem ein Arbeitsloser seinen Sachbearbeiter geschlagen hat, aber dass einem bei der Arbeitsweise mancher Vermittler der ARGE manchmal die Galle überlaufen würde, könne sie verstehen. „Ich fühle mich von der ARGE gar nicht betreut. Ich werde nur abgefertigt“, erklärt die 53-Jährige. In den rund sieben Monaten, die sie nun bei der ARGE in Aschaffenburg als Arbeitssuchende gemeldet ist, habe sie vier Mal den Sacharbeiter wechseln müssen. Jedes Mal habe man sie Formulare ausfüllen lassen, die man als einfacher Bürger nicht verstehen könne. Sie habe massenhaft Unterlagen eingereicht, aber eine qualifizierte Arbeitsvermittlung habe nur bei einer Vermittlerin stattgefunden. „Ich glaube nicht, dass ich mit Hilfe der Arbeitsagentur einen Job finden werde, höchstens eine Vermittlung zu einer privaten Jobvermittleragentur“, erklärt die frühere Selbständige, „ich muss mich ausschließlich selbst darum kümmern“.

    ARGE weißt Vorwürfe zurück

    Adi Gutjahr, stellvertretender Geschäftsführer der ARGE Aschaffenburg weißt diesen Vorwurf zurück. Die Arbeitsvermittlung in Aschaffenburg sei sehr effektiv, das beweise die Statistik. „Der Erfolg der letzten Jahre in der Arbeitsvermittlung zeigt, dass wir gute Arbeit leisten“, sagt er. Das häufige Wechseln der Sachbearbeiter sei in der Anfangszeit normal und nicht zu verhindern. Grund seien die Strukturen des ARGE und die zum Teil hohe Fluktuation der Angestellten durch Neueinstellungen und Versetzungen. In einem weiteren Punkt gibt Gutjahr Ulrike Hölscher Recht. „Die Bürokratie ist umfangreich und schwer verständlich. Das gefällt uns so wenig wie den Kunden, aber wir haben keinen Einfluss darauf“, versichert der Arbeitsvermittler.

    ARGE-Mitarbeiter überfordert

    Ulrike Hölscher kritisiert außerdem, dass die Sachbearbeiter der ARGE oftmals sehr jung und unerfahren seien. „Ihnen fehlt häufig das Verständnis für ihre Klienten. Viele sind total überfordert mit den gravierenden Problemen der einzelnen Hartz 4-Empfänger und ihr Fachwissen ist oft unzureichend“, meint die Stockstädterin. Es gäbe natürlich auch freundliche Mitarbeiter. Die meisten gäben ihr allerdings das Gefühl, eine Bittstellerin zu sein, erklärt Hölscher, die 38 Jahre lang berufstätig war. Sie denkt, dass hinter der schlechten Betreuung der Bedürftigen System stecke. Die Mitarbeiter der ARGE würden versuchen, die Antragsteller mürbe zu machen, damit sie möglichst wenig Ansprüche stellen würden. „Die Sachbearbeiter sollten unterscheiden zwischen den wenigen schwarzen Schafen und der Masse der wirklich Arbeitswilligen und Bedürftigen“, fordert Hölscher.

    „Wir tun unser Bestes“

    Gegen diese Vorwürfe wehrt sich Gutjahr entschieden. „Es ist nicht unser Ziel, die Kunden mürbe zu machen, das schließe ich definitiv aus. Wir treten an, um Leuten in schwierigen Situationen zu helfen. Wenn mal was schief läuft, kann sich der Betroffene immer an die nächst höhere Stelle wenden. Wir sind nicht fehlerfrei, aber wir tun unser Bestes“. Die Sachbearbeiter seien zum Teil recht jung, bestätigt Gutjahr, doch alle Mitarbeiter seien sorgfältig ausgesucht. Dass bei neu eingelernten Mitarbeitern eine gewisse Unsicherheit in manchen Bereichen auftrete, sei ganz normal, dafür sei die Materie zu kompliziert und umfangreich. Im Allgemeinen ist er aber von dem Fachwissen seiner Mitarbeiter überzeugt. „Zudem bemühen wir uns, die Kunden stets sensibel zu behandeln“. Man wisse, wie schwierig und nervenaufreibend ihre Situation zum Teil sei. Dennoch könne man nicht alle Wünsche der Jobsuchenden erfüllen, allein schon auf grund der strengen gesetzlichen Regelungen. „Wir sind an vorderster Front“, erklärt Gutjahr. „Es ist schwierig allen gerecht zu werden“.

    S18ARGE(6).jpg

    Ulrike Hölscher aus Stockstadt fühlt sich von der ARGE Aschaffenburg schlecht betreut.

    Prima-Sonntag, Aschaffenburg

    Funkhaus Aschaffenburg GmbH & Co Studiobetriebs KG

    www.primasonntag.de

    Ul rike Hölscher – Fon: 06027 – 40 51 585

    ... fasse möglichst kurz zusammen, was dein Problem ist und schreiben sie an rikes@gmx.net

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